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Reiter bewegen unterwegs in der Schweiz

Der Reiter im Mittelpunkt

Zurück aus der Schweiz will ich Dich an meinem wunderbaren Kurswochenende und den tollen Ergebnissen teilnehmen lassen.

Mich erwartete vor Ort eine perfekte Kursorganisation mit wahnsinnig gut gelaunten Teilnehmern, neugierig, was wir die nächsten beiden Tage erleben werden.

Was für ein Glück, dachte ich… den Abend davor hatte ich doch ein flaues Gefühl im Magen, ob ich auch keine Materialien vergessen und die Theorie gut vorbereitet hatte.

Nach dem ersten Kaffee und einer kleinen Vorstellungsrunde, war ich in meinem Element und im regen Austausch mit den Kursteilnehmern.

Begonnen bei der Theorie über den Sitz aus reitphysiologischer Sicht über die Bewegungseinheit auf dem Boden dem Reiter bewegen Warm up, bis hin zur Sitzanalyse dem Check up Reitsitz, war es nun Zeit für die Mittagspause.

Anschließend gab es in den Einzelstunden zur Sitzoptimierung zahlreiche Aha-Erlebnisse und strahlende Gesichter was mich wirklich sehr gefreut hat und immer noch berührt.

Die Pferde waren allesamt gelassen, wohl erzogen und arbeiteten motiviert mit. Die Reiter konnten sich voll und ganz auf ihren Sitz, die (neu erlernte) Hilfengebung und inneren Sitzbilder konzentrieren. Wir machten alle zufrieden Feierabend, wobei ich später im Hotel noch einen kleinen Schreck bekam. Die Mail mit den Kursunterlagen für den nächsten Kurstag wollte das Mailfach einfach nicht verlassen. Nach 10 Stunden Kurstag war ich um 22.00 Uhr sehr froh, als es sich die Technik anders überlegte (wahrscheinlich lag es an der WLAN Verbindung) und ich in unser WhatsApp Gruppe die Bestätigung der Kursteilnehmerinnen über die erhaltenen Unterlagen erhielt.

 

Das Pferd im Zentrum

Am zweiten Tag starteten wir mit der Exterieuranalyse verschiedener Pferde. Theorie und Praxis ließen sich so prima verknüpfen. Vertreten waren Haflinger, Freiberger, Warmblüter und Quaterhorse. Da gab es viel zu sehen, zu unterscheiden und zu vergleichen.

 In Eigenregie analysierten die Besitzer ihre Pferde anhand des am Abend zuvor zugeschickten Leitfadens. Ich fungierte als Springer im Hintergrund und beantwortete Fragen und analysierte gemeinsam mit den Besitzern. Danach schmissen wir den Grill an um für die Trainingseinheiten am Nachmittag gestärkt zu sein. Die Pferde waren bereits vor Kursbeginn am Morgen auf der Weide, denn mit vollem Bauch läuft es sich nicht so gut. Nach der kleinen Theorieeinheit zum Thema Trainingslehre fürs Pferd, starteten wir praktisch und arbeiteten an den individuellen Schwächen einzelnen Pferde. Denn das, was wir trainieren (benutzen) wird besser. Sowohl die Beweglichkeit als auch die Muskelfunktion und Kraft kann gezielt trainiert werden. Anschließend schrieben die Teilnehmer einen Trainingsplan für das weitere Vorgehen sowie. auch langfristige Trainingsziele auf. Ein Rund um gelungenes Kurswochenende ging zu Ende.

Zu meiner Freude wird es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich in die Schweiz reise, der nächste Kurs kommt bestimmt.

Jetzt kann ich mich nur noch einmal ganz herzlich bei der tollen Gastfreundschaft und Großzügigkeit der Schweizer bedanken. Vielen Dank. Ein Traum ist wahr geworden.